S i n g e n  &  S t i m m e n

“Singen ohne Noten” mit Kindern

So mit Kindern frei

<<< hier klicken Hörprobe “Der Kranke Storch, ung. Volkslied”

Manche glauben es und sagen es: “ Ich kann nicht singen !”.

Manche sagen gleich dazu: “Ich kann nicht einmal die Noten !”.

Wobei doch das Eine mit dem Anderen nichts zutun hat.  Denn wer eine Stimme hat, kann auch einen Ton aushalten, Wie beim Hausarzt:

Mach, mal bitte “AAAAAAAAA”, damit ich in ich in dich hinein schauen kann.

Außer der mindesten Anstrengung, mit der wir versuchen, den Ton möglichst gleichmäßig auszuhalten, zeigt sich bei jedem persönlichen “AAAAAAAAA” tatsächlich viel mehr, als manchem angenehm ist.

Unsere Stimme verdrängt die Stille und zeigt die Persönlichkeit eines jeden, seine Art, stimmlich zu sein, sich zu äußern, sich persönlich etwas zu getrauen und anderen zu zeigen.

Wer sich zu seiner Stimme bekennt oder bekennen möchte, ist bei unserem Kurs genau richtig. Alles, was hier mit der eigenen Stimme, und der Akzeptanz ihren persönlichen Eigenschaften zu tun hat, ist die Grundlage unserer gemeinsamen musikalischen Aktionen.

Zu Beginn steht das Erleben der ersten, stabil gesungenen Töne, bis die stetige Orientierung in der Tonleiter die Entwicklung des inneren Gehörs bewirkt, mit dem man bald alle möglichen Tonhöhen voraus fühlt, bevor sie gesungen werden.

Alle unterstützen sich gegenseitig beim Erleben der Mehrstimmigkeit und erfahren, wie Klänge im Raum sich gegenseitig verstärken und tragen.

“Singen ohne Noten” mit Erwachsenen

ERwachsene 01 klein frei

<<< hier klicken Hörprobe “Laa Mi Mi Mii Ree” Cáker Lied Nr. 5, Bearbeitung ung. Volkslied

Unsere Tonsilben Do Re Mi Fa So La Ti geben uns die erste Orientierung, mit der wir die Voraussetzung zu einem lebendigen inneren Gehör schaffen. Damit begreifen wir später alle Elemente der abendländischen Musik, angefangen von der Notenschrift, bis zur Entwicklung der Harmonielehre in den Stilepochen.

Wer nicht so weit gehen möchte, lernt dennoch, frei mit seiner eigenen Stimme zu musizieren (improvisieren).  Er erfährt, wie einfache Volkslieder und Popmusik melodisch strukturiert sind.

Unsere Handzeichen verstärken die Konzentrationsfähigkeit und das musikalische Gedächtnis. Wir zeigen zweistimmig und hören, wie es klingt, wenn die Töne sich an einander reiben oder aber ineinander verschmelzen.

“Stimmen” steht bei uns nicht nur für unsere eigenen Singstimmen, sondern auch für die Eigenschaft, miteinander (überein) zu stimmen.

Bei einer “reinen Intonation” stimmen selbst “schräge”, dissonante Töne und klingen stabil nebeneinander. Bald entsteht ein Anspruch, die Musik in reiner Qualität erleben zu wollen.

Das Singen schult Selbstkontrolle und Beharrlichkeit im Miteinander und belohnt durch körperliches und sinnliches Erleben von Anspannung und Entspannung.

[Singen ohne Noten] [Singen & Stimmen] [mehrstimmige Improvisation] [Klangräume erleben] [Lieder singen] [relative  Solmisation] [musikalisches  Grundwissen] [Termine &  Kontakte] [Wilmberkoff]